Geburtsjahr: 1914
Geburtsort: Salzburg


1914:

am 8. Februar in Salzburg geboren, besuchte dort die Volksschule und das humanistische Gymnasium.

1938:

Heiratet den Richter Dr. Hans Muthspiel.

Gibt während des Krieges Religionsunterricht in der Dompfarre, wird später zwangsverpflichtet nach hannover.

1941:

Ihr Mann fällt in Russland.

1945:

Nach Kriegsende begann sie, angeregt durch die Bekanntschaft mit vielen Künstlern, als Autodidaktin zu malen. Besonders befruchtete sie die Freundschaft mit Max Peiffer Watenphul, Caspar Neher und Herbert Breiter. Die beschiedene Wohnung auf dem Mönchsberg war ein offenes Haus für künstlerische und geistige Auseinandersetzung und sie nahm in der Nachkriegszeit häufig Künstler in ihr Haus auf. Aus dieser Zeit datieren die Freundschaften mit dem späteren ‘Muthspiel-Kreis’, mit Gottfried von Einem, Carl Orff, Werner berbengruen, Otto Mauer u.a.m.

Zu Beginn der 50er Jahre festigt sich ihr Stil und erste Erfolge in internationalen Ausstellungen stellten sich ein, sie wurde sehr bald in die Kulturhauptstädte Europas eingeladen: Rom, Berlin, München, Mannheim, Zürich und Frankfurt.

1961:

Das Buch ‘Die Traumschachtel’, Text Karl heinrich Waggerl, Bilder Agnes Muthspiel, erschien im Residenz-Verlag.

1964:

Erster Schlaganfall.

1966:

Erneuter Schlaganfall, der darauf rasch -am 3. Mai- zu ihrem Tod führte.

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