Geburtsjahr: 1888
Geburtsort: Graz (A)



1888: Wilhelm Thöny wurde am 10. Februar in Graz geboren.
In den Jahren seiner Schulzeit erhält er und sein Bruder eine Ausbildung als Pianist, Gleichzeitig widmet er sich dem Zeichen und Malstudium bei Anton Marussig.
1908: Am 4. November wird er in der Akademie der bildenden Künste in München aufgenommen, wo er neben seinen Malstudien bei Gabriel von Hackl und Angelo Jank auch Musik studierte. Seine außergewöhnliche Stimmbegabung wird von Fachleuten geschätzt und Wilhelm Thöny bekommt ein Angebot von der Münchner Oper:
Thöny lehnte ab, und beschloss sich ganz der Malerei zuzuwenden. Er wird Mitglied der 1892 gegründeten Münchner Secession.
1914: Der Erste Weltkrieg unterbricht den künstlerische Aufstieg Thönys, er kehrt nach Graz zurück.
1917: Vom 26. Jänner bis 18. Mai wird Thöny als Kriegsmaler am Monte Zebio eingesetzt
1918: Im November rüstet Thöny ab und geht in die Schweiz, dann nach München
1923: Aus finanziellen aber auch aus politischen Gründen geht Wilhelm Thöny wieder nach Graz
Im Herbst gründet er die Grazer Secession, der u.a. die Maler Fritz Silberbauer, Alfred Wickenburg, Axel Leskoscheck, Hans Wagula und der Bildhauer Hans Mauracher angehörten.

1927: Thöny wird Mitarbeiter bei der Münchner Zeitschrift ‘Die Jugend’ und der Berliner Zeitschrift ‘Querschnitt’.
1929: wird ihm vom Bundespräsidenten der Titel ‘Professor’ verliehen.
1930: Vom Bundesministerium für Unterricht erhält Thöny einen staatlichen Ehrenpreis.
Er wird ordentliches Mitglied der Wiener, der Prager und der Neuen Münchner Secession. Es finden viele Ausstellungen in Österreich und Deutschland statt, in New York und Prag nimmt er an Gruppenausstellung teil.
1934: Thöny lebte zu dieser Zeit in Paris, er wird Ehrenpräsident der Grazer Secession auf Lebenszeit, im Juni wird ihm der Staatspreis verliehen. Ausstellungen in Graz, Wien, Salzburg und in anderen Städten.
1937: Thöny malt das Porträt des Pariser Erzbischofs Verdier. Dafür wird er bei der Pariser Weltausstellung mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
1938: Durch die politische Situation in Europa verunsichert, übersiedeln Thöny und seine Frau im März nach New York.
1939: Die Thönys reisen nach Quebec, Boston, Washington und New Jersey.
1940: Thöny tritt in einer Reihe bedeutender amerikanischer Ausstellungen hervor.
1942: Er schließt ein Vertrags Verhältnis mit den Knoedler Galleries ab, es folgen Ausstellungen in Museen und Galerien.
Im selben Jahr erhält er den John-Elliot-Memorial-Prize.
1946: Nach Ende des Krieges in Europa nimmt er wieder Kontakt zu seiner Heimat auf
1948: Am 4. März trifft Thöny ein schwerer Schicksalsschlag. Bei einem Brand in Brown´s Lagerhaus in New York, wo viele seiner Ölbilder und Graphiken gelagert waren, werden fast 1.000 Arbeiten vernichtet.
1949: Am 1. Mai stirbt Thöny im 62. Lebensjahr an einem Gehirnschlag

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